09.03.2016 | Austria

Clipping (Wirtschaftsblatt, 09.03.2016): Buy S&T, Bye-bye Wolford

Wieder einmal ist es China, das für Unruhe an den Aktienmärkten sorgt. Die Exporte Chinas sind im Februar um ein Viertel eingebrochen. Zudem liegt die Wirtschaftsentwicklung Japans unter den Erwartungen. Da helfen die über den Erwartungen liegenden Produktionsdaten aus Deutschland wenig. Wobei sich die Wogen im Tagesverlauf glätteten, der ATX drehte ins Plus. Vor allem Autoaktien – angefangen bei BMW bis hin zu Renault und VW – geraten angesichts dessen unter Druck. Bei Daimler kommen schwache Absatzzahlen in China hinzu. Selbst gemacht ist das Minus bei RWE: Der Versorger hat Probleme in Großbritannien, kündigt für heuer schwächere Zahlen sowie einen strikten Sparkurs an. In London rutschte der Gelddienstleister Worldpay ab. Zwar hat Worldpay seine Prognosen erfüllt, doch Analysten hatten sich mehr erwartet. Rohstoffkonzerne wie Anglo American, Glencore und Rio Tinto spüren die Handelsdaten aus China. Burberry konnte eine feindliche Übernahme abwehren, was honoriert wird. Gut läuft es auch für die Deutsche Post, die ein Aktienrückkaufprogramm um bis zu einer Milliarde € angekündigt hat. In Wien gibt es ein paar Analystenempfehlungen: Warburg Research nimmt jetzt auch S&T unter die Lupe. Die erste Coverage ergibt eine Kaufempfehlung. Société Générale und Deutsche Bank sind bei Andritz positiv gestimmt. Dafür stuft die Erste Wolford auf „Reduce“ herab.